Geschichte

Wenn man sich, z.B. während der Erstellung einer Homepage, mit der Mani beschäftigt, merkt man ziemlich zügig, dass man nicht umhin kommt, sich mit der Geschichte dieser Region und damit aber zumindest auch in groben Zügen ganz Griechenlands auseinander zu setzen. Hier ist jetzt ein Anfang in Tabellenform. Nach Fortschritt der Recherche wird diese Seite fortgesetzt, auch mit ausführlicheren Texten zu einzelnen Abschnitten.

 

1.000.000 

– 100.000 v. Chr.

Paläolitikum

(Lower Paleolythicum)

In der Apidima-Höhle an der Küste bei Areopolis wurden Altsteinzeitliche Schädel gefunden, bekannt wurde "Apidima 2". "Apidima 1" ist nicht so gut erhalten, da er Wellen und Salzwasser ausgesetzt war.

"Apidima 2" ist wohl 300.000 Jahre alt. Er gehört zur Spezies des homo heidelbergensis. Es handelt sich hierbei jedenfalls um die ältesten Funde auf dem Peloponnes und in ganz Griechenland.

Die Erforschung der Höhle erfolgte seit 1978 durch das Archaeological Museum in Zusammenarbeit mit dem Laboratory of Historical Geology-Palaeontology of Athens University" und dem Institute of Geology and Mineral Exploitation and the Aristotle University of Thessaloniki.

 

100.000 

- 35.000 v. Chr.

Paläolitikum

(mittlere Altsteinzeit)

Die Kalamakia-Höhle bei Itylon wurde ca. von 80.000 bis 40.000 v. Chr. bewohnt, danach versperrten Steine den Eingang, Erforschung ab 1993 durch das Ephorate of Palaeoanthropology-Speleology und das National Museum of Natural History in Paris (Musee Nationale d' Histoire Naturelle).

Die Lakonis-Höhle bei Gythion ( ca. 3 km nordöstlich an der Küste, wohl nicht mehr der Mani zugehörig), ebenfalls in der mittleren Altsteinzeit bewohnt, Erforschung ab 1997 durch Ephorate of Palaeoanthropology-Speleology of the Hellenic Ministry of Culture.

 

7000 – ca. 2800 

v. Chr.

Neolithikum 

(Jungsteinzeit)

Funde in der "Fuchslochhöhle" ("Alepotrypa") bei Pirgos Dirou ab 1958: Menschliche Knochen und Schädel, Knochen, Schädel, Zähne und Hörner von verschiedensten Tieren – wie Wildschweinen, Hirschen, Rindern, Ziegen, Bären Fischen und Vögeln -, Werkzeuge aus Stein, Obsidian, Knochen und Metall, Schmuck aus Muscheln und Silber, zahlreiche Scherben von Tongefäßen, wenige unversehrte Gefäße, zwei Füße von einem Götzenbild aus Ton sowie zwei kleine Götzenbilder aus weißem Marmor. Diese Funde belegen eine frühe Besiedlung der Höhle. 1967 wurden Felsbilder entdeckt. Sie zeigen Menschen, Vögel, andere Tiere, Symbole zur Beschwörung der bösen Geister, das weibliche Fruchtbarkeitssymbol. Die Höhle war allerdings schon in der späteren Altsteinzeit besiedelt, denn die Funde in der Höhle stammen aus der Zeit von 25.000 – 5.000 v. Chr.

 

2800 – 2000 

v. Chr.

Frühhelladikum

Ab ca. 2200 v. Chr. vermischten sich indogermanische sog. Protogriechen mit den Ureinwohnern, den Pelasgern (erste Indogermanische Einwanderung), und wurden Träger der mykenischen Kultur ab ungefähr 1600 v. Chr. 

In Lakonien waren nach Pausanias die ersten Einwohner die Leleger. In Pausanias III 1, 1-3 (Pausanias: Reisen in Griechenland, 2. Hälfte des 2. Jh. n. Chr.)heißt es:

"Nach den Hermen ist dann bereits lakonisches Land gegen Westen; wie die Lakedaimonier selbst berichteten, war Lelex, ein im Land Geborener, der erste König im Lande, und von ihm wurden die, die er beherrschte, Leleger genannt. Von Lelex stammt Myles ab und ein jüngerer Sohn Polykaon. (...) Nach dem Tod des Myles übernahm sein Sohn Eurotas die Herrschaft. Dieser leitete das in der Ebene als See anstehende Wasser durch einen Kanal ins Meer. Nach dessen Abfluss nannte er den Rest in Form eines Flusses Eurotas. Da er keine männlichen Nachkommen hatte, hinterließ er die Herrschaft an den Lakedaimon, einen Sohn der Taygete, nach der auch das Gebirge benannt ist. Als seinen Vater nennt die Sage Zeus. Verheiratet war Lakedaimon mit Sparte, der Tochter des Eurotas. Wie er nun die Herrschaft übernommen hatte, änderte er als erstes den Namen des Landes und seiner Einwohner nach dem eigenen. Danach gründete er die Stadt, benannte sie nach dem Namen seiner Frau."

 

1600-1100 v.Chr.

Späthelladikum / Bronzezeit 

(Mykenische Zeit)

Am bekanntesten sind von der mykenischen Kultur natürlich Mykene mit dem Löwentor, aber auch Tiryns in der Argolis. In Messenien ist der Nestorpalast nördlich der Bucht von Navarinou (Westküste Messeniens) zu erwähnen, der um 1300 v. Chr. gebaut und ca. 1200 v. Chr. durch einen von Dorern gelegten Brand zerstört wurde.

In dem Buch von Peter Greenhalgh und Edward Eliopoulos wird beschrieben, dass es auch im Gebiet um Gythion Zeugnisse früher und später helladischer Besiedlung gibt, hier werden insbesondere die Grabkammern von Mavrovouni erwähnt, die im zweiten Weltkrieg von den Italienern als Unterstand benutzt worden sein sollen.

Bei Lágia in der südlichen östlichen Mani wurde späthelladische Keramik gefunden, so dass bronzezeitliche Kultureinflüsse auch tiefer in die Mani hinein nachgewiesen werden konnten. In dieser Gegend befanden sich die Steinbrüche, aus denen der rote Marmor stammt, der auch als "rosso antico" bezeichnet wird. Dieser Marmor ist auch bekannt  durch die Fassade am "Schatzhaus des Artreus" (Kuppelgrab) in Mykene, evtl. wurde er auch nach Kreta verschifft.

In der südlichen Mani befanden sich drei von den Orten, die Homer erwähnt (s. Ilias, 2. Gesang, 581 ff), weil sie Menelaos im Trojanischen Krieg Truppen zur Verfügung stellten, nämlich Lás (Passava), Oítylos (Itylon) und Mésse (Mezapos).

Auch Kardamili wird in der Ilias erwähnt (s. Ilias, 9.Gesang, 149 ff und 291 ff). Agamemnon hat Achilles sieben reich bevölkerte Städte angeboten, um diesen zum Kampf gegen Troja gemeinsam mit den anderen Griechen zu bewegen.

Auf der kleinen Gythion vorgelagerten Insel Kranai (auch Marathonisi genannt) verbrachten Helena und Paris ihre erste Liebesnacht, nachdem Paris Helena, die mit Menelaos verheiratet war, aus Sparta entführt hatte und sie sich auf der Flucht nach Troja befanden. Dies löste den zehnjährigen trojanischen Krieg aus, der mit der berühmten List mit dem Holzpferd endete. 

Die Insel Kranai ist heute durch einen schmalen Damm mit dem Festland verbunden. Auf ihr befinden sich heute der Leuchtturm und das Mani-Museum im Tzanetakis - Turm.

12. Jh. v. Chr.

Niedergang der bronzezeitlichen (mykenischen) Kultur.  Zerstörung vieler mykenischer Paläste, möglicherweise durch Erdbeben oder aber auch durch den Einfall fremder Völker oder innere Aufstände.

 

etwa 1150

- 700 v. Chr.

 

Geometrische Zeit

Diese Epoche wurde nach der Form bzw. dem Dekor der gefundenen Keramikfiguren und Gefäße benannt. Kaum Schriften- und Bodenfunde, daher auch als "dunkle Jahrhunderte" bzw. "dunkles Zeitalter" bezeichnet. Die Geometrische Zeit wurde aber auch von dem Homerischen Weltbild und dem Heldenideal geprägt.

Dorische Wanderung (ca. 1200 - 1000 v. Chr.) aus Nordwestgriechenland in den Peloponnes (zweite Indogermanische oder Dorische Einwanderung). Dorisierung auch der südlichen Mani.

776 v. Chr.

Erste bekannte Aufzeichnungen über die Olympische Spiele.

um 700 v. Chr.

Wirtschaftskrise, Verarmung der Bevölkerung

 

ca. 750 - 500 

v. Chr.

Archaische Zeit

Korinth und Argos sind in der archaischen Zeit die Kunstzentren auf dem Peloponnes. Es gibt orientalische Einflüsse.

ca. 750 v. Chr.

Kleinstaatenbildung, meist um eine Polis (eine zentrale Stadt)

ca. 750 - 550 v. Chr.

Griechische Kolonien in Süditalien, Sizilien und am Schwarzen Meer.

740 - 720 v. Chr.

Erster Messenischer Krieg Spartas

ab ca. 700 v. Chr.

Könige ("Tyrannen") beherrschen autokratisch die Stadtstaaten des Peloponnes (7. und 6. Jh. v. Chr.).

ca. 700 v. Chr.

Der sagenumwobene Gesetzgeber Spartas, Lykurg, gibt dem aufstrebenden Militärstaat eine Verfassung.

660 - 640 v. Chr.

Zweiter Messenischer Krieg Spartas, Einführung der "Phalanx" (geschlossene Schlachtreihe).

624 v. Chr.

Gesetzgebung durch Drakon ("Drakonische Strafen")

ab ca. 600 v. Chr.

Archaische Kunstepoche. Statuen von Mädchen und Jünglingen. Schwarzfigurige Vasenmalerei, ab etwa 530 v. Chr. rotfigurige Vasenmalerei.

6. Jh. v. Chr.

Asklepios-Kult wird in Epidauros eingeführt

ca. 580 v. Chr.

Erstmals Isthmische Spiele im antiken Isthmia bei Korinth.

ca. 550 - 500 

v. Chr.

Sparta gewinnt die Kontrolle über große Teile Messeniens. Gründet um 550 v. Chr. den Peloponnesischen Bund (ohne Achaia und Argos). Sparta erlangt die Vorherrschaft auf dem gesamten Peloponnes. Danach wurde Spartas Einfluss auch über die Grenzen des Peloponnes hinaus größer. Gythion gewinnt als Spartas nächstgelegener Hafen an Bedeutung. Solange Sparta als reine Landmacht den Peloponnes  eroberte, war diese Entfernung zum Hafen unproblematisch. Mit der weiteren Ausdehnung des Einflussbereichs legte sich Sparta jedoch mit der Seemacht Athen an. Dort lag der Hafen Piräus vorteilhaft in unmittelbarer Nähe der Stadt.

510 v. Chr.

510 v. Chr. versucht Sparta beim Sturz der Tyrannis vergeblich, die Einführung der Demokratie in Athen zu verhindern. Dieser Zeitpunkt wird in vielen Quellen als Ende der Archaischen Zeit betrachtet. Oft wird die Archaische Zeit mit der frühen Klassik zusammengefasst und erst 480 v. Chr. (Ende der Perserkriege) als Beginn der klassischen Epoche gesehen.

 

509 - 323 v. Chr. Klassische Zeit

508 / 509 v. Chr.

Kleisthenes setzt Reformen in Athen durch.

Beginn der frühen klassischen Zeit.

5. Jh. vor Chr.

Athen erlangt Vormachtstellung in Griechenland, Konkurrenz zu Sparta.

Das 5. Jh. v. Chr. wird auch als das Jahrhundert des Dramas bezeichnet. Literarische Berühmtheiten aus dieser Epoche sind Aischylos, Sophokles und Euripides für die Tragödie, Aristophanes für die Komödie. Herodot und Thukydides beschäftigen sich mit der Geschichtsschreibung. Wichtigste Themen sind in diesem Jahrhundert die attische Demokratie und das Freiheitsideal sowie die Eigenverantwortlichkeit des Menschen. Hieraus folgte als Thema auch die Verantwortung und Mitbestimmung der Bürger sowie die Redefreiheit.

Plastische Kunst und Baukunst: Zeustempel und Zeusstatue in Olympia. Ausbau der Akropolis in Athen durch Phidias. Klassisches Ideal in der Kunst: Proportion, Rhythmus, Kontrapost. Rotfigurige Vasenmalerei (schon ab ca. 530 v. Chr.) 

ca. 500 

    - 479 v. Chr.

Perserkriege. Persische Invasion in Griechenland. "Zusammenarbeit" von Sparta und Athen. 490 v. Chr. Sieg der Athener bei Marathon über die Perser (Miltiades gegen Dareios). Marathonlauf des Boten, der in Athen den Sieg verkündete. Gegen 480 v. Chr. Einmarsch von Persern unter Xerxes (Sohn von Dareios). Der spartanische König Leonidas hielt die persischen Heere 480 v. Chr. bei den Thermophylen auf. Die Thermophylen sind ein nur 50 m breiter Durchlass zwischen Gebirge und Meer an der Südküste des Malischen Golfs in der Nähe des heutigen Lamia ca 200 km nordwestlich von Athen. Die aussichtslose Lage vor Augen, wurde bis zum Tod gekämpft. Durch die hierdurch gewonnene Zeit konnte sich das übrige griechische Heer auf neue Strategien vorbereiten. König Leonidas - der selbst auch bei den Thermophylen umkam - Held in Sparta. Denkmal von Leonidas auch im modernen Sparta.  Denkmal der Spartaner in den Thermophylen, auf dem die berühmte Inschrift stand: "Wanderer kommst du nach Sparta, verkünde dort, du habest uns hier liegen sehen, wie das Gesetz es befahl." 480 v. Chr. (See-) Schlacht bei Salamis (Meeresenge zwischen der Insel Salamis und dem Attischen Festland westlich von Athen), Athener Themistokles gegen Xerxes. Die zahlenmäßig deutlich unterlegene Flotte der Griechen konnten durch die Kenntnis des Gewässers und durch die wendigen neuartigen Schiffe (Triere, Ruderer in drei Reihen, Athens Volksversammlung stimmte dem Bau von 200 Schiffen zu) in der Enge gewinnen. König Pausanias besiegte 479 v. Chr. die Perser unter Xerxes bei Platäa (ca 50 km nordwestlich von Athen, bei Erythrä). Unter spartanischer Führung werden die Perser ab 479 v. Chr. von den Griechen zum Rückzug gezwungen.

477 v. Chr.

Sparta und Athen gründen den Attischen Seebund. Weiter Konkurrenz zwischen den beiden. 

455 v. Chr. 

Der Athener Tolmides greift mit 4000 Mann und 50 Kriegsschiffen Gythion als Hafen von Sparta an.

445 v. Chr.

Sparta und Athen schließen nach mehreren Kriegen für 30 Jahre Frieden. Der Vertrag hält aber nur 14 Jahre, bis 431 der Peloponnesische Krieg ausbricht. Sparta hat weiter Vormachtstellung auf dem Peloponnes.

443 - 429 v. Chr.

Perikleisches Zeitalter, Großbaustelle auf der Akropolis, Athen

431-404 v. Chr.

Peloponnesischer Krieg. Gythion ist vorrangiges Angriffsziel der Athener. Athen muss schließlich kapitulieren. Der Attische Seebund wird aufgelöst. Athen muss seine Flotte auf 12 Schiffe beschränken.

ca. 420 v. Chr.

Bau des Apollon-Tempels in Vassä (Vasses, Bassä). Architekt ist ein gewisser Iktinos.

ca. 400 v. Chr.

Bau des Theaters von Epidauros, das später noch erweitert wurde.

4. Jh. v. Chr.

Auf dem Peloponnes ist der Norden (Korinth und Städte an der Nordküste) vorherrschend; in Bezug auf ganz Griechenland ist das 4. Jh. v. Chr. geprägt durch den Niedergang Griechenlands und den Aufstieg Makedoniens. Schwerpunkt der Einflussnahme durch Makedonien. Weiterer Niedergang von Sparta, wiederholte Eroberung Lakoniens durch Makedonien.

Im 4. Jh. v. Chr. entwickeln sich aber auch die Grundlagen der Hellenistischen Werte. 

Philosophie: Das Jh. von Plato und Aristoteles. 

Rhetorik: Demosthenes; Isokrates und Lysias.

Bevorzugte literarische Themen sind Bildung, Redekunst und die ideale Verfassung wie auch Tugend und Glück.

Entwicklung der Palastarchitektur.

399 v. Chr.

Tod des Sokrates

371 v. Chr.

Offene Feldschlacht bei Leuktra nördlich des Golfs von Korinth. Sparta verliert mit seiner Infanterie gegen die aufstrebende Landmacht Theben mit seinem Feldherrn Epaminondas (seine neue Strategie der "schiefen Schlachtordnung" war überlegen). Danach verliert Sparta nach über 230 Jahren die Vorherrschaft über Messenien. Gythion geht nach 3-tägiger Belagerung auch verloren.

359-336 v. Chr.

Herrschaftszeit Philipp II. von Makedonien. 338 v. Chr. Schlacht bei Chaironeia. Griechenland gelangt unter makedonische Herrschaft. 336 fällt Philipp einem Mordanschlag zum Opfer.

336-323 v. Chr.

Herrschaft von Alexander dem Großen (Sohn von Philipp II., 336 erst 20 Jahre alt). 334 v. Chr. überschreitet Alexander den Hellespont (Bosporus) in Richtung Persien. Entscheidende Schlacht Alexander gegen Perser unter ihrem König Dareius bei Issos im Jahre 333 v. Chr. ("drei-drei-drei - bei Issos Keilerei"). Sieg Alexanders. Von dort große Eroberungsfeldzüge Alexanders, der 326 v. Chr. sogar den Indus überschreitet. Alexander stirbt überraschend 323 v. Chr. Seine Feldherren - die Diadochen - teilten das Weltreich unter sich auf.

     

323 - 31 v. Chr.

Hellenismus / Diadochenreiche

Die Feldherren Alexanders teilten sein Reich also nach dessen plötzlichen Tod untereinander auf. Es entstanden drei Königreiche. Unter den Seleukiden: Syrien; unter den Ptolemäern: Ägypten und unter den Antigoniden: Makedonien. Zum Herrschaftsgebiet der Antigoniden gehörte auch der Peloponnes.

  

  

  

  

wird fortgesetzt... wahrscheinlich in Buchform...

 

 

 

 

 

Stand: 16.05.2010   

© Silvia Nitsche-Martens 2002-2010