Kalamata - Καλαμάτα

Kalamata ist die Hauptstadt der Provinz Messenien (Nomos Messinia), nach Patras die zweitgrößte Stadt des Peloponnes.

 

Kalamata wurde am 13. September 1986 weitestgehend durch ein Erdbeben mit einer Stärke von 6,2 auf der Richterskala zerstört. 20.000 Menschen verließen innerhalb kürzester Zeit ihre Heimatstadt. Die verbliebenen 25.000 lebten jahrelang in Baracken-/bzw. Containerdörfern. Inzwischen ist die Stadt wieder aufgebaut und macht nun naturgemäß den Eindruck einer modernen Stadt. Im Marktviertel sind einige alte Häuser erhalten. 

 

In Kalamata (1995)

 

Von der ungefähr 800 Jahre alten Festung auf dem Burgberg (Kastro) im nördlichen Teil der Stadt ist der Mauerring erhalten. Ein Besuch lohnt vor Allem wegen der Aussicht auf die Stadt und den Golf von Messenien, insbesondere zum Sonnenuntergang. Im Sommer finden hier Theateraufführungen und Konzerte statt. 

 

Im Stadtpark in Hafennähe befindet sich ein Eisenbahnmuseum mit mehreren Schmalspurlokomotiven und dazugehörigen Waggons. Hier steht auch das ehemalige  Bahnhofsgebäude von Kalamata, das heute als Café genutzt wird. Der neue Bahnhof liegt heute etwas weiter nördlich.  

 

      

© Stefan Martens 2002

 

Im Bereich des alten Bahnhofs von Kalamata sind auch noch einige Gleisanlagen und ein Entwässerungskanal erhalten.

 

        

                        © Stefan Martens 2002

 

Obwohl es in Kalamata noch einen regen Hafenbetrieb gibt, finden sich auch Ecken, die für einen Nordeuropäer eher typisch  "griechisch" wirken, auch direkt an der Küstenstraße "Navarinou".

 

an der Navarinou (1995) 

(im Hintergrund die Berge des Taygetos-Gebirges)

Links:

 

Eisenbahnmuseum Kalamata (über das Kulturministerium)

Benakeion Archaeological Museum (über das Kulturministerium)

kalamataculture.gr (depak)

 

Hafen Kalamata

 

 

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Stand: 01.11.2010   

© Silvia Nitsche-Martens 2002-2010