Kastánia - Καστάνια  (Καστανέα)

 

Das schöne Bergdorf Kastánia (auch: Kastanéa, Kastaniá, η Καστανέα, η Καστανιά) liegt in der Terrassenregion oberhalb von Stoúpa auf einer Höhe von ungefähr 560 m über dem Meeresspiegel. Ein kleines Stück südlich von Stoúpa zweigt die Straße in die Berge ab und passiert zunächst Neochóri und Pírgos, um nach insgesamt ca. 8 km am Ende eines Tals Kastánia zu erreichen, das von der Küste aus nicht einsehbar ist. Gleich unten am Ortseingang bei der Kirche Ag. Ioannis sollte das Auto geparkt werden. Im Ort selbst ist es ziemlich eng.

 

Wir waren im Oktober 2002 in Kastánia und hatten den Eindruck, dass viele Häuser bereits in ausländischer Hand waren, allerdings war ebenso zu bemerken, dass noch viele Einheimische dort wohnten. 

Kastánia wurde zuerst 1278 erwähnt und hatte bei der Volkszählung 2001 noch 203 Einwohner. In unmittelbarer Nähe - auf der östlichen Seite des Bergkamms des Taýgetos in ungefähr 10 km Entfernung - befindet sich ein weiteres Kastánia, dieses wird jedoch auch Kastanista oder Mikri Kastánia - das Κleine Kastánia - genannt, während das Kastánia auf der westlichen Seite, von dem hier die Rede ist, das Große Kastánia (η Μεγάλη Καστανιά) genannt wird.

 

Erwähnenswert sind die Kirchen Agios Petros (12. Jh.), Agios Ioannis (13. Jh.) und Agios Giorgos (13. Jh.). Der Dourákis-Turm (Πύργος Ντουράκη, auch: Δουράκη) prägt das Dorf ebenso.

 

Über das Reisebüro "Zorbas" in Stoupa können in einem restaurierten Natursteinhaus Apartments gemietet werden. 

 

Am Dorfplatz in Kastánia (2002)

Der Dourákis-Turm (2002)

Der Dourákis-Turm (2002)

Im Dorf Kastánia (2002)

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 Stand: 31.10.2010   

© Silvia Nitsche-Martens 2010